Piraten rufen Lebacher Stadtrat zur Vernunft auf

Als haarsträubend bewertet die Piratenpartei die Beschlüsse des Lebacher Stadtrates zum Bau eines zweiten Radweges von Knorscheid nach Lebach, parallel zu dem bereits existierenden, erst vor zwei Jahren fertiggestellten, Radweg an der B269.

Hierzu Sascha Klein, Spitzenkandidat der Piraten für den Lebacher Stadtrat: „In Anbetracht der desaströsen Haushaltslage der Stadt Lebach fragt man sich, ob den Verantwortlichen jeglicher Vernunftgedanke abhanden gekommen ist. Egal wie hoch die entstehenden Kosten für die Stadt letztendlich sein werden, wäre das Geld im Bildungsbereich tausendmal sinnvoller investiert, als für einen zweiten Radweg, der in Sichtweite zu einem anderen verläuft. Es wäre ausserdem angebracht gewesen, die Lebacher Bürgerinnen und Bürger früher zu informieren.“

Peter Janßen, ebenfalls Lebacher Bürger und Mitglied im Kreisvorstand der Piratenpartei,ergänzt: „Wir Piraten setzen uns dafür ein, dass die Bahnstrecke Lebach-Dillingen als wichtige Ost-West-Verbindung wieder reaktiviert wird. Dieses Vorhaben wird natürlich endgültig unmöglich sein, wenn auf der ehemaligen Bahntrasse Lebach-Knorscheid ein Radweg gebaut wird.“

"Das Beispiel Lebach zeigt einmal mehr, dass man bei Großprojekten die Bürger mit einbinden sollte. Wir planen daher nach der Kommunalwahl die Einführung von Bürgerhaushalten. Hier können die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden, welche Investitionen oder Einsparungen sie als sinnvoll oder nicht sinnvoll erachten.“, so Jörg Arweiler, Mitglied im Kreistag Saarlouis und stellvertretender Landesvorsitzender der Piratenpartei Saarland abschließend.

 

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