Piraten Saarlouis fordern rasche Einführung von digitalen Rats- und Bürgerinformationssystemen in allen kreisangehörigen Gemeinden

Bei digitalen Ratsinformationssystemen handelt es sich um Anwendungen, die es den Ratsmitgliedern ermöglichen, on- und offline sowie von überall und jederzeit auf Informationen der Verwaltung zuzugreifen. Neben allen digitalisierten Schriftstücken und Plänen zur jeweiligen Ratssitzung finden sie dort auch Unterlagen zu Ausschüssen, Kontaktdaten anderer Ratsmitglieder, den Sitzungskalender sowie archivierte Dokumente. Eine Umfrage der Saarbrücker Zeitung zum Thema "digitale Ratsinformationsysteme" ergab, dass sich schon jetzt knapp die Mehrheit der Umfrageteilnehmer sich für eine Einführung solcher Systeme als Ersatz für Dokumentsammlungen in Papierform ausgesprochen hat.
 
Hierzu Jörg Arweiler, Vorsitzender der Piratenpartei Kreisverband Saarlouis: „Die Umstellung von einem papiergestützten Verwaltungssystem hin zu einem papierlosen Ratsinformationssystems hat erhebliche Vorteile. So werden für alle Beteiligten Arbeitsprozesse erleichtert und beschleunigt. Darüber hinaus spart ein solches System jährlich tausende Euros an Druck-, Papier- und Portokosten. Von einem digitalen Ratsinformationssystem profitiert auch der Bürger doppelt. Neben der bereits erwähnten Kostenersparnis, wodurch der Bürger als Steuerzahler entlastet wird, wird durch das anhängige Bürgerinformationssystem mehr Transparenz in die Ratsarbeit gebracht. 
 
Jede/r BürgerIn kann sich fortan in solch einem System online einen Überblick über alle Beschlüsse verschaffen, Protokolle nachlesen und Verwaltungsvorlagen oder Anfragen und zugehörige Antworten im Vorfeld von Ratssitzungen lesen, um den Inhalt der Sitzungen nachvollziehen zu können. Wer echte Reformen möchte, verschließt sich nicht gegen die Einführung eines solchen Systems. Dort, wo wir mit eigenen Mandatsträgern vor Ort vertreten sind, werden wir, wie ich dies stellvertretend für die Piraten seinerzeit im Kreistag Saarlouis getan habe, auf eine schnelle Einführung bestehen.“, so Arweiler abschließend.

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